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Intrado – eine Idee zur Bereicherung des Lebens
Intrado – eine Idee zur Bereicherung des Lebens
28.03.2014
Hyundai enthüllt ein neues Konzeptfahrzeug

Mit dem Intrado enthüllt Hyundai am kommenden Automobilsalon in Genf eine Vision davon, wie das Auto künftige Ansprüche an die Mobilität erfüllen kann. Der Intrado versteht sich weit mehr als eine Design-Studie. Mit dem als Weltpremiere gezeigten Konzeptfahrzeug verdeutlicht Hyundai, wie sich fortschrittliche Fahrzeugtechnik und intelligentes Design mit der optimalen Einbindung von Fahrer und Passagieren vereinbaren lassen.

Die Grundlage für die Entwicklung des Intrado lag für Hyundai in den Erwartungen und Bedürfnissen, welche die Kunden in naher Zukunft an ein Automobil stellen werden: Ein Fahrzeug, das einfach zu handhaben, intuitiv zu bedienen und so anpassungsfähig ist, dass es die Anforderungen des aktiven Menschen erfüllen kann.

Das Wort Intrado stammt aus der Luftfahrt. Es steht für den Effekt auf der Unterseite der Flügel, der dem Flugzeug den Auftrieb gibt. Die Materialien und Technologien des neuen Konzeptfahrzeugs lehnen sich ebenfalls stark an der Flugzeugindustrie an, sei es durch die Entfernung von allem unnötigen Ballast, durch die konsequente Ausrichtung auf die Zweckmässigkeit oder die Verwendung eines hocheffizienten Antriebs.

Die Karosserie des Intrado zeigt die neuste Interpretation der Hyundai-Designsprache Fluidic Sculpture. Die markante Form des Fahrzeugs deutet schon optisch auf die hohe aerodynamische Effizienz. Auf unnötige Verzierungen und Designdetails wurde komplett verzichtet. Die Karosserieteile bestehen aus einem superleichten Stahl, der aus dem Stahlwerk von Hyundai stammt.

Das Intrado-Interieur ist auf Nützlichkeit und Anpassungsfähigkeit ausgelegt. Es fällt durch den Einsatz fortschrittlicher Materialien und den radikalen Formenbau auf. Das Ergebnis ist eine funktionale Schönheit, die man von hochwertigen Mountainbikes her kennt. Die Dichtungen aller Fahrzeugöffnungen schliessen direkt auf dem Karbonrahmen ab. Dadurch kann die Kohlefaserstruktur bei jedem Öffnen der Türen oder Hauben bewundert werden. Fahrzeugkomponenten, die normalerweise versteckt bleiben, zeigen sich beim Intrado offen, wie zum Beispiel die durchsichtig wirkenden Lüftungsöffnungen und der Rahmen, auf dem die Sitze befestigt sind. Der Einsatz von leuchtendem „Beaufort Orange” bildet einen auffallenden Kontrast zu den sichtbaren Karbonstrukturen und verstärkt den Eindruck des fahraktiven Autos mit seiner schlicht anmutenden Karosserieform.

Die superleichte Struktur des Intrado ist ein Beispiel für die Ausrichtung bei Hyundai, leichtere und robustere Fahrzeuge zu bauen, die über bessere Fahreigenschaften verfügen und leichter zu warten sind. Der als Basisstruktur dienende Karbon-Rahmen ist nach neuen Herstellungsverfahren gebaut und vereint visionäre Technologien. In ihrer Summe verfügen diese über das Potenzial, den Fahrzeugbau der Zukunft komplett zu verändern. Die Stärke und Steifigkeit der zentralen Rahmenstruktur ermöglichen zudem die Befestigung von Karosserieteilen jeglichen Materials. Damit erhalten die Konstrukteure mehr Flexibilität, und das Fahrzeug lässt sich einfacher reparieren. Zudem verbessern die Knautschzonen aus leichtem Stahl den Aufprallschutz und verkürzen die Reparaturzeit.

Der Intrado verfügt über die nächste Generation des Brennstoffzellen-Antriebs mit einer 36 kWh Lithium-Ionen-Batterie. Das Aufladen erfolgt in nur wenigen Minuten, die Reichweite beträgt bis zu 600 Kilometer, und als Abgas-Emission entsteht lediglich Wasserdampf. Dank seines Leichtbaus und der grösseren Effizienz des Antriebsstrangs verspricht der Intrado nicht nur mehr Leistung und höhere Reichweite, sondern auch ein verbessertes Ansprechverhalten und mehr Agilität.

Beim Intrado handelt es sich um das erste Fahrzeug von Hyundai, das unter der Leitung von Peter Schreyer entstand. Der im Januar 2013 ernannte Präsident & Chefdesigner (CDO): „Der Intrado gibt sich leichtfüssig und sinnlich. Damit spiegelt er die Aufgeschlossenheit und Innovationskraft der Marke Hyundai wieder. Er steht aber auch für das Bestreben von Hyundai, die Freude zu vermitteln, die mit der Mobilität verbunden ist. So ist denn der Intrado sehr logisch und zweckmässig – und damit auch sehr lebens- und liebenswert ausgelegt.“

Der Intrado entstand in erster Linie im Forschungs- und Entwicklungszentrum von Hyundai Motor Europe in Rüsselsheim (D). Darauf weist auch die Projektbezeichnung HED-9 hin (Hyundai Europe Design).

Thomas Bürkle, Chefdesigner im Technikzentrum von Hyundai Motor Europe, leitete das mit dem Intrado betraute Design-Team: „Im Einklang mit der Aussicht auf eine künftige Mobilität, die sich stärker am Leben seiner Benutzer orientiert, erhielt der Intrado eine markante Karosserieform und ein auffallendes Interieur, mit einem leichten Rahmen alsBasis. Alles Überflüssige fällt weg. Die äussere Form ist schlicht und zugleich sportlich gestaltet. Sie verkörpert die neuste Interpretation der Designsprache Fluidic Sculpture. Im Fahrzeuginnern zeigt sich, dass eine minimalistische Auslegung bestens zu den höchst unterschiedlichen Lebensformen der heutigen Generation passt.”

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